In den Leitlinien, die die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer am 16. März 2020 vereinbart haben, steht: "Zu verbieten sind (...): Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften."
Da also gottesdienstliche und gemeindliche Versammlungen zu unterlassen sind, finden Sie hier einige Möglichkeiten, ihren Glauben auf andere Weise zu praktizieren.
 
Gespräch 
Für ein persönliches Gespräch können Sie uns natürlich gerne anrufen. Die Telefonnummern finden Sie auf der Hauptseite und unter dem Menu-Punkt "Kontakte". Sprechen Sie auch gerne auf den Anrufbeantworter, der regelmäßig abgehört wird.
 
Darüber hinaus können Sie sich vollkommen anonym auch an die Telefonseelsorge wenden. Die Nummer 0800/111 0 111 bzw. 0800/111 0 222 ist rund um die Uhr besetzt und bundesweit kostenfrei zu erreichen. 
Auch die Online-Chat- und Emailseelsorge sind für Sie erreichbar: https://www.ekd.de/Online-Chat-und-E-Mail-Seelsorge-15585.htm 
 
Persönliche Besinnung
Eine einfache Möglichkeit der Besinnung ist, immer wenn Sie die Kirchenglocken läuten hören, für sich ein Gebet zu sprechen. Sie können Gott zum Beispiel davon zu erzählen, wofür Sie dankbar sind, was ihnen Sorgen macht, oder was Sie allgemein gerade bewegt. Sie können Ihre eigenen Worte wählen oder vertraute Gebete wie das Vaterunser oder Psalm 23 sprechen. So sind Sie nicht nur mit Gott verbunden, sondern auch mit allen anderen Menschen, die gleichzeitig beten, weil Sie ebenfalls Kirchenglocken hören. 
 
Sonntags können Sie zum Beispiel den Fernseh-Gottesdienst im ZDF ansehen. Um 9.30 Uhr geht es jeweils los. Seit 1986 strahlt das ZDF jeden Sonntag einen Gottesdienst aus. Hier wechseln sich katholische und evangelische Gottesdienste ab. 
Wenn Sie diesen Gottesdienst verpasst haben, können Sie ihn eine Woche lang in der ZDF-Mediathek anschauen: https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/ 
 
Unter https://rundfunk.evangelisch.de/ sind Sie viele weitere Radio- und Fernsehandachten gesammelt. Sie können sie dort auch direkt hören bzw. ansehen.  
 
Weitere Digitale Angebote
Online-Gemeinschaften
Jeden Tag finden auf Twitter zwei Andachten statt. In der Twaudes (Wortschöpfung aus Twitter und Laudes: https://twitter.com/_twaudes) und der Twomplet (Wortschöpfung aus Twitter und Complaet: https://twitter.com/twomplet) kommt auf Twitter morgens um 7 Uhr und Abends um 21 Uhr eine Gebetsgemeinschaft zusammen. Hier ist jede und jeder willkommen. Es gibt eine angeleitete Andacht und Raum für eigene Gebetanliegen.
Auch www.evangelisch.de veröffentlicht auf Facebook und Instagram täglich ein #Morgengebet, einmal in der Woche eine #Mikropredigt und sonntags einen erbaulichen #Wochenspruch.

Platz für Gebetsanliegen ist auch bei der OnlineKirche: https://onlinekirche.ekmd.de/feiern/andachten/  Darüber hinaus finden Sie hier noch wöchentliche Andachten zum Nachlesen, ein Seelsorgeangebot und Raum für Fragen.
Unter dem Hashtag #digitalekirche wird gerade auf den Sozialen Medien über weitere Möglichkeiten und Angebote gesprochen. Dort gibt es laufend neue Informationen und Menschen zum Austausch.
 
Kirche auf dem Smartphone
Inzwischen gibt es zahlreiche Apps für die christliche Praxis von zu Hause aus. Die Andachtsapp bietet jeden Tag einen neuen Impuls für den Tag: https://www.andachtsapp.de/ 
https://www.kirchenjahr-evangelisch.de begleitet Sie durch das Kirchenjahr. Hier gibt es das Evangelium der Woche und das Wochenlied zum Anhören. Außerdem finden Sie weitere Bibelstellen und Impulse zum Sonntag. Das Angebot gibt es auch als App oder für den Kalender: https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/mitmachen.php

Natürlich können Sie auch einfach in der Bibel lesen. Wenn Sie gerade keine zur Hand haben, gibt es auch die inzwischen für das Smartphone: https://www.ekd.de/kostenlose-luther-bibel-app-29720.htm. Hier gibt es auch Lesepläne für die Bibel. Aber natürlich können Sie auch einfach blättern und schauen, auf welche Stelle Sie stoßen.

Die App XRCS (https://xrcs.de) leitet Sie regelmäßig durch ein Gebet. Natürlich können Sie auch einfach selbst ein Gebet sprechen. Aber gerade für diejenigen, für die das persönliche Gebet nicht so vertraut ist oder die ihre Gebetspraxis intensivieren wollen, gibt es hier eine gute Unterstützung.
 
Kirche überall
Weitere Angebote - nicht nur für ein jüngeres Publikum - gibt es im evangelischen Netzwerk yeet: https://yeet.evangelisch.de/  Hier erzählen Menschen in den Sozialen Netzwerken über ihren Glauben, ihr Leben und was ihnen sonst noch so wichtig ist. 

(Vielen Dank an Pastorin Stefanie Pehlke-Siewers, die diese Informationen zusammengestellt hat. Ausser der Telefonnumer, das ist die meinige)

Seien Sie behütet.